rezensionen 

Freitag, 16.06.2006 - 16:53 Uhr

Extremely Loud and Incredibly Close

Extremely Loud and Incredibly CloseIn a closet Oskar, a precocious nine-year-old, finds a mysterious envelope with the inscription BLACK. Inside he discovers a key … the key to one of the 162 million locks of New York
Convinced that his father, who died in the terrorist attacks of September 11, deliberately left him this key, he makes it his top priority to find the corresponding lock and embarks on a quest around New York, calling in on a variety of people, all by the name of Black. Yet, does this mission really bring him closer to his dead father or further away from his living relatives?

In his second novel Extremely Loud and Incredibly Close, Jonathan Safran Foer, one of the first writers to deal with the tragic events of 9/11, invented a most eccentric and tragic yet touchingly humorous protagonist, who is constantly seeking to preserve the memory of his deceased father. Using photographs, illustrations, flip-book elements, experimental typography and even blank pages, the author creates both a multi-sensory experience and a stirring read.

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Dienstag, 06.06.2006 - 18:09 Uhr

United 93 - Der 4. Flug

United 93 Website

Ein unheimlich bewegender und dabei völlig pathosfreier Film, welcher die Geschehnisse des 11. Septembers mit teils fiktionalen Elementen aus einer etwas anderen Perspektive würdig aufarbeitet.

Prädikat: Äußerst sehenswert!

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Freitag, 11.11.2005 - 20:38 Uhr

Corpse Bride

Why go up there when people are dying to get down here?

Tim Burton's Corpse Bride

Nach The Nightmare before Christmas hat Tim Burton nun - zwölf Jahre später - einen weiteren skurillen Animationsfilm auf die Kinos losgelassen, der mit scheinbar ähnlichen Werken wie Wallace & Gromit lediglich die "Stop-Motion-Technik" gemein hat.

Nach Angaben dieser Fan-Seite ist der Film von einem alten Volksmärchen (etwas herunterscrollen) inspiriert worden, dem wiederum wahre Begebenheiten grausiger Natur zu Grunde liegen:

The Corpse Bride is a story based on actual events that occurred in 19th century Russia, at a time when anti-semitism was widespread in eastern Europe. Very often bands of anti-semites would waylay a Jewish wedding party on their way to the wedding. And because the bride would be the one to bear future generations, she would be ripped out of the carriage and murdered.

She would then be buried in her wedding gown.

Diese spezielle Thematik wurde im Film allerdings nicht verabeitet. Es handelt sich vielmehr um einen wunderbar erfrischenden und stimmungsvollen Ausflug in eine Totenwelt, der mithilfe von zahlreichen cleveren Einfällen, einem maßgeschneiderten Soundtrack und viel Liebe zum Detail buchstäblich Leben eingehaucht wurde. Äußerst sehenswert!

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Freitag, 25.02.2005 - 01:06 Uhr

Here's some advice...

Sideways Website

Visit this website and watch the trailer....
Done that? Good... now forget what you've just seen, i.e. the somewhat distorted impression the trailer conveyed, and go see the movie anyway (preferably in English), since it may well be one of the best films made in the last few years...

... and yet, the Oscar'll go to some flying milchbubi...

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Donnerstag, 02.12.2004 - 17:45 Uhr

Bridget Jones 2 - The Edge of Reason

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"You think you've found the right man but there's so much wrong with him. And then he finds there's so much wrong with you. And then it all just falls apart."

Wenngleich so genannte Chick Flicks nicht unbedingt mein Fall sind, hebt sich Bridget Jones doch weit genug davon ab, dass ich ihn mir gerne ansehe.
Diese gelungene Fortsetzung setzt dort an, wo der Vorläufer aufhörte: Die selbstzweifelnde, kalorienzählende Ex-Single-Karrierefrau (verkörpert von Renée Zellweger) schwebt auf Wolke Sieben, denn an ihrer Seite befindet sich der makellose Anwalt für Menschenrechte, Mark Darcy (brillant gespielt von Colin Firth), woraus sie keinen Hehl macht. Doch traut sie dem himmlischen Frieden nicht und stellt bald fest, dass die Schwierigkeit nicht unbedingt darin besteht, sich den Traummann zu angeln, sondern ihn zu behalten. Von den Straßen Londons über die Alpen bis ins ferne Thailand stolpert sie in gewohnter Manier von einem Fettnäpfchen ins nächste und lässt dabei mit Sicherheit kein Frauenauge trocken... und auch der ein oder andere Mann wird sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können.

Übrigens: Die offizielle Website ist mehr als einen Blick wert!

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Samstag, 20.11.2004 - 20:39 Uhr

Ein Wintermärchen...

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"One thing about trains: It doesn't matter where the train is going. What matters is deciding to get on..."

Hurra, heute war Bescherung! Nein, keine materiellen Geschenke... ein filmisches Werk wurde uns von Robert Zemeckis beschert! Kaum den Kinosaal in die harte und kalte Realität verlassen, schreibe ich nun unter frischem Eindruck diese Rezension des Kinofilms The Polar Express (Der Polarexpress (haha)), in dessen Genuss ich vor wenigen Stunden anlässlich einer “Special Preview” (angesichts des vorgezogenen Startes in nahezu jedem deutschen Kino büßt sie ihre "Spezialität" etwas ein) kommen durfte - im englischen Original, versteht sich. Manch einer mag diesen Film anhand des Trailers kurzerhand in die Kinderfilm-Schublade - sofern er eine hat - stecken und demnach für uninteressant befinden. Andere haben vielleicht nach Finding Nemo oder Shark Tale von computer-animierten Filmen die Schnauze voll. In beiden Fällen lohnt es sich durchaus, diese Ansicht zu revidieren. Denn der Polarexpress zieht sicherlich jeden in seinen Bann, der nur ein bisschen Kind geblieben ist.

Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Die Geschichte handelt von einem kleinen Jungen (buchstäblich verkörpert von Tom Hanks), der an einem verschneiten Vorweihnachtsabend gespannt die Ankunft von Santa Claus erwartet, doch stattdessen eine dampfende Lokomotive vor seiner Haustür vorfindet. Der liebenswerte Schaffner (ebenfalls Hanks digital nachempfunden und von selbigem gesprochen) lädt ihn zu einer Reise ein, im Zuge(!) derer er viele Hürden zu bewältigen hat und die seinen wankenden Glauben an den Weihnachtsmann wiederherstellen soll. Klassisches Märchenschema, möchte man meinen. Stimmt! Tausendmal verfilmt, höre ich den ein oder anderen sagen/denken. Stimmt auch - aber nicht so! Atemberaubend schön gestaltete Winterbilder, die äußerst detailgetreue Umsetzung und in dieser Form noch nie da gewesene Realitätsnähe der Charaktere, ein kongenialer Soundtrack (Alan Silvestri), der es vermag, den Film auch über Passagen zu tragen, die sich etwas in die Länge ziehen, und nicht zuletzt die reizende Story nach einer Buchvorlage von Chris van Allsburg verschmelzen zu einem harmonischen Gefüge und formen eine intensive Stimmungswelt, die der Zuschauer nach Ende des Films nur ungern wieder verlassen möchte - egal ob nun im Alter von 6 oder 60 Jahren.

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